Pflegevisite
Die Pflegevisite ist ein Instrument im Rahmen des Qualitätsmanagements der professionell ausgeübten Kranken- oder Altenpflege. Die Pflegefachkraft sollte mit der gepflegten Person und ihrer Versorgung gut vertraut sein, berufserfahren und in der Lage sein, diese Angaben auf ihre Plausibilität hin einzuschätzen. Möglicherweise ergeben sich in dem Gespräch mit der Patientin Hinweise auf notwendige Veränderungen der Pflegeplanung oder der gesamten Pflegesituation. Der Zeitdruck in der Pflege macht eine sorgfältige Planung, mit wem und wie oft die Visite durchzuführen ist, notwendig.
Inhalte des Gesprächs bei der Pflegevisite
In diesem Gespräch werden die Pflegeprobleme und Ressourcen, die Pflegediagnose,
die Formulierung der Pflegeziele und -maßnahmen, sowie die Erfolge der
bisherigen Pflege kurz vorgestellt und die Zufriedenheit der gepflgten Person
mit der Versorgung erfragt. Häufig ergibt sich die Möglichkeit, der
gepflegten Person Vorschläge für eigenes Aktivwerden zu machen.
Im Unterschied dazu will der Begriff „supervidierende Pflegevisite“ mehr Gewicht auf das Kontrollinstrument im Rahmen der Qualitätssicherung legen. Dabei kommt es auf den Umfang und die Effektivität der vereinbarten Pflegemaßnahmen an.
Aus der Pflegedokumentation sind die Pflegeanamnese, Pflegeplanung und die
laufenden Pflegeberichte heranzuziehen und auf ihre Qualität hin zu beurteilen.
Dokumentation
Die wesentlichen Inhalte der Pflegevisite werden im Pflegebericht (Berichtsblatt
der Pflegedokumentation) bzw. der Evaluationsspalte der Pflegeplanung oder in
einem separaten Protokoll dokumentiert.
Quelle
Spektrum der Pflegewissenschaft | Pflegevisite | Pflegediagnose | Body Area Network | Evidence based Nursing (EBN) | Pflegeplanung | Pflegedokumentation | Pflegestandard | Pflegewissenschaftliches Verständnis von Pflegebedürftigkeit
Startseite | Begriffslexikon Pflege & Co | Literatur | Kontakt | Links
Suche auf Pflegeforschung.org-Webseiten | www-Suche mit Google
